Kurzer Bericht über die Versammlung (Videokonferenz) am 16. Juni 2021

In seinem Einleitungsbeitrag zum Thema „Warum‚ Bauen, Bauen, Bauen!‘ falsch ist“ hob Gilbert Sieg­ler hervor, dass

bei der Schaf­fung bezahlbaren Wohnraums auch ökologische Probleme beachtet werden müssen. Angesichts der

sich dramatisch zuspitzenden Klimakrise müsse insbesondere der große Energieverbrauch für den Bau (80%) und

die Nutzung von Gebäuden verringert wer­den.

Plakat B

Plakat B

Plakat C

Plakat C

Plakat D

Plakat D

Plakat E

Plakat E

Plakat F

Plakat F

Unter ökologischen Gesichtspunkten mache es einen gro­ßen

Unterschied, ob Häuser nach 30 oder 40 Jahren abgerissen wer­den, um mit neuen Gebäuden grö­ßere Profite zu erwirtschaften oder ob Häuser so gebaut und gepflegt würden, dass sie 100 Jahre lang gern genutzt werden. Es mache auch einen Un­terschied, ob nach 20 oder 30 Jahren immer wieder günstige Wohnungen nachgebaut werden müssen, weil die Preisbindung endet oder ob gute Wohnun­gen „ewig“ günstig bleiben. Statt der Versiegelung immer neuer Naturflächen sollten bei den Baumaß­nahmen auch Grundstücke herangezogen werden, die bereits genutzt werden, etwa Parkplätze und einstöckige Bauten. Er trug auch kritische Einwände gegen das Konzept der „wachsenden Stadt“ vor; diese Politik führe zu einer Energie- und Ressour­cenverschwendung, die angesichts der Klimakrise nicht hinzunehmen sei. Es folgten Diskussionsbei­träge zu diesem Thema, besonders von Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die sich damit befasst.

Die Berichte aus den anderen Arbeitsgruppen zeig­ten, wo es vorangeht und wo es hakt. Die Kollegin, die bisher unsere Internetseite gestaltet hat, fällt wegen einer schweren Operation für lange Zeit aus. Dadurch wird die Website zur Zeit leider nur in ge­ringem Umfang aktualisiert. Wir suchen dringend noch jemand, der/die uns bei dieser Aufgabe unter­stützt (Bearbeitung mit WORDPRESS).

Seit Anfang Juni ist die Volksinitiative auf Twitter, Instagram und Facebook präsent. Die betreuende Arbeitsgruppe freut sich über Beiträge von Usern, aber auch von anderen Unterstützern, die sich nor­malerweise nicht in diesen sozialen Medien bewe­gen. Schickt einfach Kommentare zur aktuellen Wohnungslage an die Adresse HK1919@gmx.de mit der Bitte, sie zu posten!


Die AG Plakate hat aus über 20 Plakattexten einige ausgewählt und mit graphischen Ideen versehen. Unser Grafiker Wolfgang Thede hat sie dann profes­sionell gestaltet. Dabei wurden Farben und andere Elemente der alten Plakate beibehalten. Besonders wichtig war der Gruppe, dass die Texte auffallen und leicht lesbar sind (z.B. auch von vorbeifahren­den Autos und Radfahrern). Nach der Vorstellung der Entwürfe gab es eine kurze Abstimmung zur Frage, welche am besten für unsere Plakatierung geeignet seien. Die Ergebnisse (siehe Abbildungen):


Der Lenkungskreis hat am 21. Juni entschieden, sechs davon drucken zu lassen, und zwar überwiegend in derselben Art wie im vergangenen Jahr: je zwei Plakate zusammen auf beschichteten DIN-A-1-Pappen, die mit Kabelbindern an Laternen etc. befestigt werden können. Außerdem werden die sechs Motive in geringerem Umfang noch als Ein­zelplakate zum Aufkleben auf andere Träger ge­druckt, ferner einige Kleinplakate (DIN-A 2 u.-A 3).

Die abschließende Diskussion der Versammlung be­schäftigte sich mit der Frage, wie wir den Kreis der Aktiven und Unterstützer erweitern können.


Die nächste Beratung findet am 21. Juli um 19 Uhr statt. Dann soll unter anderem die Aufstellung und Betreuung der Plakate ab Ende Juli, also während des Bundestagswahlkampfes, besprochen werden.